Sportsclinic Switzerland in Rehetobel – Therapie- und Regenerationszentrum mit vielen Vorteilen für das Dorf

Die Sportsclinic Switzerland in Rehetobel (auch bekannt als „sportsclinic“) ist ein Therapie- und Regenerationszentrum für Patientinnen und Patienten, die sich von Unfällen oder Krankheiten des Bewegungsapparats erholen. Es soll im ehemaligen Bürgerheim „Ob dem Holz“ entstehen. Das Zentrum wird über maximal 40 Zimmer mit ca. 50 Betten verfügen und steht allen Versicherten offen (allgemein, halbprivat, privat). Projektträgerin ist die auf Behandlungen des Bewegungsapparats spezialisierte Sports Medicine Excellence Gruppe (SME). SME wird dafür eng mit Partnern aus der Region und dem Kanton zusammenarbeiten, etwa mit dem Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden.


Sportsclinic Switzerland – Projekt und Angebot

Die Sportsclinic Switzerland entsteht in einem Neubau aus Holz, der sich vom Volumen her am früheren Altersheim orientieren muss. Der beauftragte Architekt Matteo Thun ist bekannt für eine zurückhaltende Einbettung von Gebäuden in die Landschaft. Die Parkierung soll nach Möglichkeit unterirdisch erfolgen. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit dem kantonalen Planungsamt entwickelt. Die Baubewilligung wird die Gemeinde ausstellen.

Im Bereich des Bewegungsapparats werden künftig immer mehr Operationen ambulant vorgenommen. Danach werden sich die Patientinnen und Patienten in der Sportsclinic Switzerland in der angenehmen und heilsamen Umgebung von Rehetobel erholen. Die Lage mitten in der Natur, ist dafür ideal und wirkt sich positiv auf die Heilung aus. Das Regenerationszentrum unterstützt diesen Prozess mit einem professionellen Angebot an medizinischer Betreuung und Gastfreundlichkeit.

Im Haus sollen Einzeltherapieräume, Gruppentherapieräumlichkeiten und ein Therapiebad für das Wohl und die Regeneration des Patienten sorgen. Die Zimmer werden einfach gehalten sein. Das Angebot umfasst ganzheitliche Formen von Therapien wie Osteopathie, Akupunktur, Akupressur, Massage, Pilates, Stretching, klassische Physiotherapie und gezieltes Muskeltraining. So soll eine umfassende und zügig voranschreitende Heilung ermöglicht werden.


Sportsclinic Switzerland – Die Vorteile für das Dorf Rehetobel

Die Realisierung der Sportsclinic Switzerland auf „Ob dem Holz“ bringt für die Gemeinde Rehetobel und ihre Bevölkerung verschiedene Vorteile mit sich:

  • Schaffung von 40 bis 50 Arbeitsplätzen für die Bevölkerung der Gemeinde und der Region
  • Öffentlich zugängliches Restaurant/Café mit Spielplatz
  • Mehr Einkommensmöglichkeiten für den benachbarten Landwirt und das lokale Gewerbe
  • Höhere Steuereinnahmen für die Gemeinde – durch zusätzliche Unternehmenssteuern und die Steuererträge von zuziehenden Mitarbeitern
  • Dank fairer Baurechtslösung konstanter Zinsertrag für die Gemeinde
  • Langfristige Sicherheit durch bekannten, lokal ansässigen Projektträger
  • Zurückhaltende und angepasste Architektur mit ähnlichen Dimensionen wie die bestehenden Gebäude
  • Positive Ausstrahlung für die Gemeinde durch landesweit einmaliges Konzept
  • Einbezug des Pächters des Gutshofs

Gesundheitspolitische Aspekte

SME arbeitet mit regionalen und überregionalen, öffentlichen und privaten Partnern an verschiedenen Standorten in der Schweiz an der Umsetzung ihres Konzeptes (neben Rehetobel z.B. auch in Davos).

a) SME wird mit dem Spitalverbund Ausserrhoden (SVAR) eine enge Zusammenarbeit eingehen, um die medizinische Versorgung für Patienten und Patientinnen des Bewegungsapparats mit einem innovativen Konzept zu ergänzen. Eine Kooperation mit dem SVAR wird es SME ermöglichen, eine gute Auslastung der Sportsclinic Switzerland in Rehetobel ab dem Tag der Eröffnung sicher zu stellen.

b) Mit den grossen Versicherern der Schweiz werden Komplexpauschalen vereinbart. Diese ermöglichen einen vorgängig festgelegten Fixpreis für die gesamte Behandlungskette des Patienten von der ersten Arztkonsultation über die Operation bis zur letzten Therapiestunde. SME übernimmt damit das unternehmerische Risiko und erlaubt höchste Qualität zu deutlich tieferen Kosten als im traditionellen System. Mit ihrem Angebot geht SME auf neueste Trends in Medizin und Gesundheitspolitik ein. Eine nachoperative Versorgung in teuren stationären Strukturen ist nicht mehr sinnvoll und notwendig – natürlich nur, wenn für eine post-operative Nachsorge im Sinne der Regeneration des Patienten gesorgt ist. Dank Komplexpauschalen lassen sich im Schweizer Gesundheitssystem signifikant Kosten einsparen.


Fragen und Antworten zum Projekt

In den letzten Wochen sind viele Fragen an die Initianten der Sportsclinic Switzerland herangetragen worden. Im Folgenden finden sich die Antworten auf die häufigsten Fragen.

Es entsteht ein Neubau aus Holz, der sich vom Volumen her zwingend am bestehenden Gebäude orientieren muss. Der beauftragte Architekt Matteo Thun ist bekannt für eine zurückhaltende Einbettung von Gebäuden in die Landschaft. Die Parkierung soll idealerweise unterirdisch erfolgen.
Die Nutzung als Therapie- und Regenerationszentrum bleibt ähnlich wie beim früheren Bürgerheim – deshalb ist sie zulässig. Diese Nutzungsbeschränkung ist im Baurechtsvertrag verankert. Das Projekt wird zudem in enger Zusammenarbeit mit dem kantonalen Planungsamt entwickelt. Wir sind flexibel und überzeugt, dass sich eine für alle Seiten passende Lösung realisieren lässt.
Wenn Verkehrs- und Fussgängerwege zur Liegenschaft „Ob dem Holz“ ausgebaut werden müssten, sind wir als Baurechtsnehmerin verpflichtet einen substantiellen finanziellen Beitrag zu leisten – auch das ist im Baurechtsvertrag so festgehalten. Dies gilt sowohl für Ausweichstellen und Verbesserungen für Fussgänger entlang der Bürgerheimstrasse als auch für den Einlenker in die Kantonsstrasse.
Nein, im Gegenteil. Sie könnte für den Bauernhof eine neue Absatzmöglichkeit bieten. Im Baurechtsvertrag akzeptieren wir zudem die Existenz des Bauernhofs und sichern ihm in einem eventuellen Neubau der Remise genügend Raum zu.
Sie erhält einen über viele Jahre garantierten Baurechtszins von CHF 100'000 pro Jahr, 40 bis 50 Arbeitsplätze (inklusive der damit verbundenen Einkommenssteuern) und Einkommensmöglichkeiten für das lokale Gewerbe. Durch profitables Wirtschaften kommt es zu erhöhtem Steueraufkommen durch die in Rehetobel domizilierten Firmen. Zudem gehört ein öffentlich zugängliches Restaurant/Café mit Spielplatz zur „sportsclinic“. Wir leben in der Gemeinde Rehetobel und sehen uns als Bestandteil davon.
Die Höhe des Baurechtszinses wird von uns und von der Gemeinde als fair angesehen. Dies ganz im Gegensatz zum vom Gemeinderat abgelehnten Gegenprojekt, das pro Jahr für eine Liegenschaft mit dieser fantastischen Lage nur einen Baurechtszins von CHF 8’712 zahlen wollte – also nur etwas über CHF 700 pro Monat.
Es ist vorgesehen, dass die Patienten ambulant in Strukturen des Spitalverbundes operiert werden und danach für Regeneration und Therapie in die „sportsclinic“ kommen. Solche Kooperationen sind wichtig, um die Gesundheitskosten senken zu können.
Ja, denn sonst würden wir uns nicht engagieren. Dabei denken wir langfristig.
Nein, die Sportsclinic Switzerland steht allen offen, auch Allgemeinversicherten.
Nein, im Gegenteil. Patienten mit Unfällen/Krankheiten des Bewegungsapparats können meist ambulant operiert werden. Wenn sie danach zu uns kommen, braucht es keine teuren Spitalbetten für sie. Die Heilung verläuft in einem spezialisierten Therapie- und Regenerationszentrum erwiesenermassen schneller.
Alle möglichen Szenarien sind im Baurechtsvertrag abgedeckt, so dass die Gemeinde auf der sicheren Seite ist.
Die Gemeinde würde den Vertrag mit der AF Immo AG abschliessen. Diese ist eine Schwestergesellschaft der Sports Medicine Excellence AG. Beide Gesellschaften gehören Dr. Andreas Baenziger und Dr. Florian Kamelger. Wir leben beide in Rehetobel, sind erfahrene Unternehmer und haben ein grosses Interesse daran, das Projekt zusammen mit der Gemeinde und der Bevölkerung zu realisieren.